Phoenix Avalon | Violine
drian Steele | Violine
Devin Moore | Viola
Joshua McClendon | Violoncello
Das Isidore String Quartet, Gewinner der 14. Banff International String Quartet Competition 2022 und 2023 mit dem renommierten Avery Fisher Career Grant ausgezeichnet, wurde 2019 gegründet und macht es sich zur Aufgabe, das Repertoire neu zu erforschen, wiederzuentdecken und zu beleben. Stark vom Juilliard Quartet beeinflusst, zeichnet sich das junge New Yorker Ensemble durch seinen individuellen Klang und seine ausgesprochen lebendigen Interpretationen aus. Eine besondere Rolle spielt hierbei der Ansatz, das Alte zu behandeln, als sei es neu, und das Neue, als sei es alt. Das Quartett fand während des Kammermusikprogramms der Juilliard School zusammen.
In Nordamerika ist das Isidore Quartet in renommierten Konzertserien in Boston, New York, Chicago, Seattle, Washington DC, San Francisco und vielen weitere Städten aufgetreten. Es arbeitet mit bedeutenden Künstler:innen wie dem Geiger James Ehnes und dem Pianist Jeremy Denk. In der Saison 2025/26 hat das Ensemble erstmals mit dem Klarinettisten Anthony McGill, dem Cellisten Sterling Elliott und dem Miró Quartet zusammengearbeitet.
In Europa trat das Quartett u. a. im Amsterdamer Concertgebouw, der Elbphilharmonie Hamburg, in Berlin (Konzerthaus), Bonn (Beethoven-Haus), Frankfurt (Alte Oper), Stuttgart (Liederhalle), Köln (Philharmonie), Linz (Brucknerhaus), Brüssel (Flagery) sowie bei den Dresdner Musikfestspielen, dem Lucerne Festival und dem Edinburgh Festival auf und gab kürzlich sein Debüt in der Pariser Philharmonie und der Londoner Wigmore Hall. Konzerte führen das Ensemble 2026/2027 zum Beethovenfest Bonn, zum Rheingau Musikfestival und ins Konzerthaus Dortmund.
In den letzten Jahren hat das Quartett eine starke Verbindung zu den Werken des Komponisten und Pianisten Billy Childs entwickelt und dessen Quartette Nr. 2 und 3 in ganz Nordamerika und Europa aufgeführt. Im Februar 2026 wurde das vierte, dem Ensemble gewidmete Quartett des Komponisten uraufgeführt. Im selben Jahr erschien die Debüt-CD Adoration bei Delos/Outhere.
Sowohl auf der Bühne als auch außerhalb des Konzertsaals ist es dem Isidore Quartett ein großes Anliegen, mit jungen und älteren Menschen sowie mit Randgruppen, die ansonsten nur begrenzten Zugang zu hochwertigen Live-Konzerten haben, in Kontakt zu treten. Die Musiker betrachten Musik als ›Spielplatz‹ und versuchen, Barrieren abzubauen, um Zusammenarbeit und Kreativität zu fördern.
Der Name Isidore verweist auf die musikalische Verbindung des Ensembles mit dem Juilliard Quartett und dem Beaux Art Trio, zu dessen frühen Mitgliedern der legendäre Geiger Isidore Cohen zählte.
