Alicia Hall Moran ist eine preisgekrönte Mezzosopranistin und Vokalistin. Sie hat zwei von der Kritik gefeierte Soloalben veröffentlicht: Heavy Blue (2015) und Here Today (von NPR Music/Jazz zum Album Nr. 1 des Jahres 2018 gekürt). Ihr neuestes Album Coldblooded (2026) steht in der Tradition anderer Alt-Opern von Moran, die die Grenzen zwischen Musikgenres und Medien aufheben: the motown project, Breaking Ice und Black Wall Street. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, Jazz-Pianist Jason Moran, entstanden die Produktionen Chantal für die Washington National Opera, das Musical Family Ball für Boston ICA und Work Songs für die 56. Biennale von Venedig.
Alicia Hall Moran ist auch als Regisseurin tätig, etwa bei Two Wings: The Music of Black America in Migration (Uraufführung in der Carnegie Hall). Sie konzipierte das Morans-Stück BLEED für die bahnbrechende Whitney-Biennale 2012. In derselben Spielzeit gab sie ihr Broadway-Debüt in The Gershwins’ Porgy & Bess. Für ihre Darstellung der Bess erhielt sie eine Nominierung für den NAACP Los Angeles Theater Award.
Moran arbeitet auch in der visuellen Kunst. Dabei kollaborierte sie mit Künstler:innen wie Rosa Barba, Joan Jonas, Ragnar Kjartansson, Christopher Myers, Liz Magic Laser und Simone Leigh. Eine preisgekrönte Zusammenarbeit fand mit dem Choreografen Bill T. Jones und der Arnie Zane Dance Company statt.
Die Aufnahme von Gabriel Kahanes emergency shelter intake form 2020 mit dem Oregon Symphony Orchestra war ein weiterer Karrierehöhepunkt. Regelmäßig steht sie mit Orchestern wie dem San Francisco Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra London oder dem Philadelphia Orchestra auf der Bühne. Sie war Stipendiatin des »Art of Change«-Programms der Ford Foundation und wurde mit dem Jerome Hill Artist Award ausgezeichnet.
Konzerte im Festival
- , Beethovenhalle, Großer Saal
Gabriel Kahane & Beethoven Orchester Bonn
Orchester, VokalPhilharmonischer Chor der Stadt Bonn, Eliza Bagg, Dirk Kaftan
Kahane, Dvořák
