Tsotne Zedginidze, 2009 in eine Musikerfamilie hineingeboren, ist der Urenkel des bedeutenden georgischen Komponisten Niko Sulkhanishvili und der Pädagogin Anastasia Abdushelishvili-Virsaladze. Mit fünf Jahren begann er mit dem Klavierunterricht bei seiner Großmutter, der Pianistin und Lehrerin Nino Mamradze. Bereits im Alter von sechs Jahren wandte er sich autodidaktisch der Komposition zu und entwickelte früh eine sehr persönliche musikalische Sprache, geprägt von Neugier und Experimentierfreude.
Mit zehn Jahren gab er in Tiflis sein erstes Recital und wurde kurz darauf eingeladen, die Saison des Georgischen Nationalphilharmonieorchesters mit Schostakowitschs Klavierkonzert Nr. 2 unter Nikoloz Rachveli zu eröffnen. 2020 komponierte er The Bells, ein Klavierstück zum Gedenken an seine Mutter Irene Sulkhanishvili.
Seit 2021 wird er von der Lisa-Batiashvili-Stiftung gefördert und erhielt Impulse von Daniel Barenboim, Jörg Widmann, Alfred Brendel und Antonio Pappano. Seine Karriere führte ihn in renommierte Konzertsäle wie das Wiener Konzerthaus, die Berliner Philharmonie und die Tonhalle Zürich sowie zu internationalen Festivals in Verbier, Luzern, Bad Kissingen und Tsinandali.
2024 wurde er von Sir Simon Rattle dreimal eingeladen: mit Schönbergs Klavierkonzert (Orchester des Bayerischen Jugendensembles), Bartóks 1. Klavierkonzert (Verbier Festival Orchestra) und Poulencs Aubade (Akademie-Ensemble des BR).
Im Januar 2025 wurde seine Erste Sinfonie von der Camerata Salzburg unter François Leleux bei der Mozartwoche in Salzburg uraufgeführt und anschließend auf Tournee u. a. auf den Kanarischen Inseln, in Stockholm (Swedish Chamber Orchestra), in Edinburgh (Scottish Chamber Orchestra) sowie im Dezember in Potsdam und in der Berliner Philharmonie mit der Kammerakademie Potsdam präsentiert.
Das Jahr 2025 markierte außerdem wichtige Stationen seiner pianistischen Laufbahn: ein Recital im Berliner Konzerthaus, Konzerte in Tokio mit dem New Japan Philharmonic und eine Tournee mit den Stuttgarter Philharmonikern (Tschaikowskis Klavierkonzert). 2026 feiert er weitere bedeutende pianistische Debüts in Europa und Asien.
Seit 2025 wird Tsotne als Komponist exklusiv vom Musikverlag Peermusic Classical vertreten. Als Jungstudent ist er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin eingeschrieben, mit Deputat an der Barenboim-Said Akademie für Kompositionsunterricht bei Jörg Widmann und Klavierunterricht bei Sir András Schiff.
Konzerte im Festival
- , Beethovenhalle, Studio
Campus-Konzert: Georgien
Kammerorchester, VokalMitglieder des Tbilisi Youth Orchestra, Tsotne Zedginidze, Mirian Khukhunaishvili
Beethoven, Sulkhanishvili, Zedginidze
- , Beethovenhalle, Studio
Lisa Batiashvili & Friends
KammermusikGiorgi Mardaleishvili, Tsotne Zedginidze, Sandro Nebieridze
Zedginidze, Mendelssohn Bartholdy, Schumann
